Storytelling

Die Handlung entwickelt sich aus dem Charakter des Helden heraus

Gute Geschichten bestechen vor allem durch ihre Glaubhaftigkeit. Nur glaubhafte Charaktere schaffen es, Leser und Zuschauer in Ihren Bann zu ziehen und zu halten. Dazu müssen die Charaktere in sich logisch sein wie im richtigen Leben. Ob Sie sich dabei an tatsächlich existierenden Menschen orientieren, oder Ihre Charaktere frei erfinden, ist eine Frage der Vorliebe.

In beiden Fällen ist es ein absolutes Muss, die Charaktere stringent zu erzählen. Dabei gilt es, eine immer wiederkehrende Grundregel des richtigen Lebens zu beachten: alles ist eine logische Folge von Ursache und Wirkung. Und die Handlung entwickelt sich aus dem Charakter des Helden heraus. Denn Konflikte im Außen entstehen durch die Konflikte im Inneren des Charakters.

Drei Akte
für Romane, Drehbücher und Kurzgeschichten

Eine packende Geschichte erzählt den Konflikt eines Helden, den dieser durch entschlossenes Handeln löst. Daraus ergibt sich die Einteilung in die drei Akte einer Geschichte: Im ersten Akt wird der Held mit seinem zu lösenden Konflikt vorgestellt. Der zweite Akt beginnt damit, dass der Held die Herausforderung seines Konflikts annimmt und beginnt zu handeln. Im dritten Akt löst er seinen Konflikt. In der Art der Konfliktlösung und im Schluss liegt die Botschaft der Geschichte.

Das ist das Grundgerippe. Es gilt in gleicher Weise für Romane, Drehbücher und Kurzgeschichten. Um dieses Grundgerippe mit Fleisch, also einer spannenden Geschichte zu füllen, gibt es so viele Spielarten, wie es Geschichten gibt. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nur an die wichtigste Grundregel müssen Sie sich halten. Eben: alles ist eine logische Folge von Ursache und Wirkung. Das gilt für den Charakter selbst genauso wie für die Geschichte, die er erzählt.

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